Freitag, 20. September 2013

„Zigarren, schöne Frauen und Rum“

Compay Segundos Geheimnis für ein langes, glückliches Leben
von Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger www.business-reframing.de

Mit dem wunderschönen Film Buena Vista Social Club hat Wim Wenders den kubanischen Musiker berühmt gemacht. Mit 96 Jahren hat Segundo das Geheimnis seines glücklichen Lebens offenbart: An den Sünden der Welt teilhaben! Seine Träume haben sich nicht im Schlaf verwirklicht; sie haben ihn nicht schlafen lassen.

Vor 2.000 Jahren kamen die Zutaten der Sünde aus Indien zunächst in die römische Provinz Ägypten und von dort weiter nach Europa. Niemand wusste, wie sie hergestellt wurden und die Zwischenhändler behielten ihr Geschäftsgeheimnis für sich.

Vor 1.500 Jahren hat ein persischer König die Versorgung der Bevölkerung verbessern wollen und in Gondischapur im Zweistromland – dem heutigen Irak – ein Krankenhaus errichtet. Im Labor des Krankenhauses ist die seltene sündige Substanz in einem komplizierten Verfahren hergestellt worden. Im ganzen vorderen Orient wurde sie zu hohen Preisen verkauft. Jahrhunderte lang konnten sich nur sehr reiche Personen die Droge leisten.

Im 18. Jahrhundert war die Substanz in Apotheken fast überall in Europa zu kaufen – als Importartikel, für den viel Geld in ferne Länder gezahlt werden musste. Dem preußischen König Friedrich dem Großen war das ein Dorn im Auge. Er förderte alle Bemühungen zur Substitution von Importen durch heimische Produkte. Andreas Markgraf, einem Chemiker aus Berlin, gelang es schließlich im Jahre 1747, die Substanz aus heimischen Rohstoffen zu herzustellen. Damit konnten sich auch ärmere Bevölkerungsschichten dieses begehrte Luxusgut der Reichen leisten.

Für die Apotheker war die Goldgräberzeit mit diesem Umsatzträger zu Ende. Jetzt wurde die Substanz in Mitteleuropa hergestellt und in den „Kolonialwarenläden“ angeboten, die aus Kolonien importierte Nahrungs- und Genussmittel, aber auch einheimische Lebensmittel verkauften. In tropischen Ländern wurde die Droge aus einer Rohrpflanze hergestellt und hieß dort „sakchar“. In Deutschland wurde sie jetzt aus Rüben gewonnen und zur billigen Massenware: Zucker.

Diese Sünde genießt heute fast jeder. Glück heißt auf Altgriechisch Eudaimonia – die schlimmen Dämonen sind zur Ruhe gekommen. Gibt es noch andere Dämonen, die an Ihr Herz pochen und es nicht zur Ruhe kommen lassen? Wenn die mit Ihrer Arbeit zu tun haben, kann BUSINESS REFRAMING Sie erlösen und in Ihrem Unternehmen Bedingungen schaffen, unter denen Arbeit Freude bereitet – sogar ganz ohne Sünde, nur mit Genuss.

In der Pariser Metro hängt ein Schild mit „Vous rêvez, moi, je réalise“ (Sie träumen, ich setze es um). Ergreifen Sie die Initiative. Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Lebens- und Arbeitsqualität. Im Schlaf wird es nicht geschehen. Es sollte Sie nicht schlafen lassen, bis Sie es geschafft haben. Ihr Unternehmen, ihre Kollegen und ihre Gesundheit werden es Ihnen danken!

Vielen Dank für diese Beitrag an unseren Kooperationspartner Prof. Dr. Dr. Berger